Woche 18: Produktivitätswerkzeuge

Was ist deine persönliche Herausforderung im Hinblick auf Produktivität? Produktiv zu sein meint, Dinge effizient und effektiv erledigen zu können. Einige Tools für mobile Geräte können dabei behilflich sein Aufgaben zu organisieren, Aktivitäten zu planen oder Zeitmanagement zu betreiben. In dieser Woche schauen wir uns ein paar solcher Tools an.

Entdecken

– Remember the Milk ist eine Aufgaben- und Zeitmanagement App. Sie ist verfügbar für Android, iPhone, iPad, Blackberry sowie als Web App. Die Erinnerungsfunktion lässt sich mit Instant Messaging Diensten, wie Google Talk oder Yahoo Messenger verknüpfen. Außerdem kann Remember the Milk z.B. mit MS Outlook, Twitter und dem Google Kalender synchronisiert werden.

ToDo Listen mit Rememeber the Milk erstellen:

– Doodle ist ein Tool, mit dem sich die Terminfindung vereinfachen lässt und eignet sich vor allem dafür, Termine mit vielen Teilnehmern abzustimmen. Doodle hat eine mobilfreundliche Oberfläche, bietet aber auch eine (kostenpflichtige) App für Android und iOS.

– Clockwork Tomato (Android) bzw. Pomodore Technique (iOS) ist eine Zeitmanagement App, welche die Produktivität steigern helfen soll, indem sie die Arbeitszeit in 25-Minuten-Blöcke aufteilt, unterbrochen durch kurze Pausen.

– Lift (iOS und Webversion verfügbar) ist eine App die dabei unterstützen soll, Ziele zu definieren und dabei helfen soll, den inneren Schweinehund zu überwinden (Motivation). Die eigenen Erfolge werden dabei festgehalten.

Erweitert

– Finde einer Timer App für dein mobiles Gerät. Vermutlich wird jeder sich individuell für eine App entscheiden, abhängig davon, welche Aufgabe dir gerade vorschwebt.

– CloudOn (Android und iOS) bietet die Möglichkeit, Office Dokumente unterwegs mobil weiter bearbeiten zu können. Man kann damit die eigenen Dokumente in der Dropbox oder bei Google Drive verbinden und auch neue Excel, Word oder PowerPoint-Dateien erstellen.

Einführung CloudOn:

– 30/30 (nur iOS) ist dabei behilflich, Aufgabenlisten zu erstellen und die dafür aufzuwendende Zeit festzulegen.

Gedankensplitter

– Kannst du dir vorstellen ein Tool wie Remember the Milk als Hilfe beim Projektmanagement zu nutzen?

– Wäre es denkbar z.B. einen Timer als Countdown auf einem Tablet anzuzeigen, im Rahmen eines Spiel/einer Rallye durch die Bibliothek?

– Wäre es möglich, für Terminvereinbarungen mit Kollegen, für Klassenführungen oder andere Veranstaltungen in der Bibliothek, Doodle zu nutzen?

– Gibt es sich wiederholende Aufgaben in der Bibliothek, die durch Prodomo/Clockwork unterstützt werden könnten?

Dieser Beitrag ist ein Remix von 23mobilethings – Thing 18

Woche 17: Evernote und Zotero

Evernote und Zotero sind zwei nützliche Tools, jedes für sich mit etwas unterschiedlichen Funktionen.

Evernote ist ein cloudbasierter Dienst, mit dem man Notizen anlegen, organisieren und Informationen (einschließlich Fotos und Audioaufnahmen) archivieren kann und diese mit Tags versehen ablegen kann. Zudem erlaubt Evernote es, Informationen sehr einfach mit anderen zu teilen und sehr einfach über unterschiedliche Plattformen zu synchronisieren. Evernote ist ein ziemlich mächtiges Werkzeug, so bietet es bspw. zusätzlich noch eine Bildersuche.

Zotero ist eine kostenlose Erweiterung des Webbrowsers Firefox, kann aber auch mit mobilen Geräten genutzt werden. Es unterstützt Forscher und Bibliotheksnutzer dabei Literaturquellen zu sammeln, zu organisieren und anzureichern. Darüber hinaus lassen sich die Daten aus Zotero einfach synchronisieen, womit kollaboratives Arbeiten erleichtert wird. Zotero ist eine Alternative zu Endnote oder Mendely. Obwohl Zotero keine mobile App bietet, ist es ein relativ mobilfreundliches Tool, das über die Zotero Webseite nutzbar ist. Zusätzlich gibt es eine Reihe von Apps von Drittanbietern (Android und ioS), wie etwa den Zotero Reader, die das Arbeiten mit Zotero unterstützen.
Einen guten Überblick über Literaturverwaltungsprogramme und Neuigkeiten aus diesem Bereich bietet das Blog Literaturverwaltung, das von Bibliothekaren geführt wird.

Entdecke

Evernote:

Evernote Apps sind für die meisten mobilen Geräte verfügbar (iPad, iPhone, iPod Touch, Android, Windows Phone und Blackberry). Lade dir die App herunter und schaue dir einige der Enführungen an

– Evernote führt dich durch den Start mit einem Guide für iOS und für Android.

– Eine Einführung in Evernote:

Evernote für Bibliotheken (Folien, engl.)

Zotero:

– Richte dir einen Zotero Account ein. Möglicherweise ist dies am PC einfacher, als mit dem mobilen Gerät

– besuche deine Zoteroseite mit dem Browser deines mobilen Gerätes

– schaue dir die Seite ‚Zotero für mobile Endgeräte‚ an (die Sprache lässt sich auf deutsch einstellen)

– probiere die ZotPad App (nur iOS) aus, um damit auf deinen Zotero Account zuzugreifen.

Erweitert

Evernote:

Evernote Web Clipper erlaubt das speichern von Text, Links und Bildern aus dem Netz

– das Evernote Blog (engl.) bietet eine Reihe von Artikeln zu allem rund um Evernote

– Erstellen und Teilen von Check, ToDo- oder Bücherlisten mit Evernote

– Evernote als nützliches Werkzeug zur Unterstützung des wissenschaftlichen Arbeitens.

Zotero:

– Der YouTube Kanal DHBW Literatur 2012 bietet eine Reihe von Videos zum Arbeiten mit Zotero

ZotFile Plugin, um PDFs aus Zotero mit einem mobilen PDF Reader abzugleichen

– im Netz finden sich eine Vielzahl von Anleitungen zum Arbeiten mit Zotero. Beispielhaft seien hier die der PH Steiermark, der TU Hamburg-Harburg und der Uni Heidelberg (PDF) genannt.

Gedankensplitter

– Nutzt ihr Evernote oder Zotero in der Bibliothek?

– Bietet deine Bibliothek Anleitungen oder Einführungen zu diesen Tools für die Nutzer?

– Besteht die Möglichkeit, Nutzern ein Einführung in Evernote und/oder Zotero anzubieten?

– Evernote verfügt über eine Schnittstelle zu anderen Programmen. Welche Arten von Service könnte somit für die Nutzer der Bibliothek eingerichtet werden?

– Man kann Tweets und Direktnachrichten aus Twitter heraus an Evernote senden, indem man im Tweet @myEN anfügt. Damit ließe sich bspw. eine ToDo-Liste anlegen.

– Daten aus Evernote lassen sich einfach mit anderen teilen. Möglicherweise kann dies eine Alternative zum Teilen von Dokumenten via Google Docs sein.

Dieser Beitrag ist ein Remix von 23mobilethings und anz23mobilthings – Thing 17

Woche 16: eBooks und eBook Apps

eBooks sind dafür gedacht, auf mobilen Geräten gelesen zu werden. Leider aber bedeutet dies nicht, dass ein eBook auch auf allen Geräten gelesen werden kann.

Wenn man entsprechende Apps installiert. können Tablets und Smartphones als eReader genutzt werden. eBook-Reader dagegen sind einzig für das Lesen konzipiert und man kann eBooks in verschiedenen Formaten darauf lesen. Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von verschiedenen Modellen, wie z.B. Kobo, Tolino, Sony oder Kindle.
Einige Leute bevorzugen eReader zum Lesen, weil die Geräte – anders als Tablets und Smartphones – einen höheren Lesekomfort bieten, z.B. bieten sie draußen bei Sonnenschein ein blendfreies Display. Außerdem hält die Batterie eines eReaders im Vergleich zum Tablet oder Smartphone erheblich länger. Auf der anderen Seite bieten Tablets und Smartphones dagegen breitere Möglichkeiten, Texte auf ihnen zu lesen. In der Regel genügt es, die richtigen Apps installiert zu haben, dann kann man eBooks aller Formate auf Smartphone oder Tablet lesen und darüber hinaus noch die üblichen Dienste, wie Mail, Social Media usw. nutzen.

Egal welchen Typ von Gerät wir selbst zum Lesen von Texten präferieren, als Bibliotheksmitarbeiter stellen sich uns einige Herausforderungen im Umgang mit eBooks und eReadern:

– wir unterstützen Nutzer bei der Suche nach eBooks im für sie passenden Format und im Dschungel der Angebote, vom eBook-Bestand der Bibliothek über frei zugängliche Quellen, hin zu kostenpflichtigen Inhalten von unterschiedlichen Anbietern

– wir erklären unseren Nutzern was DRM ist und wofür es gut ist

– wir klären über proprietäre Formate auf, über die Vor- und Nachteile dieser Formate und darüber, warum nicht alle Formate auf allen Geräten gelesen werden können

– wir unterstützen unsere Nutzer dabei zu lernen, wie deren eigene Geräte funktionieren, wie die eBooks der Bibliothek auf das Gerät kommen und welche Inhalte sie ggf. sonst noch darauf speichern können

– als Bibliotheken müssen wir am Ball bleiben im Hinblick auf weitere Entwicklungen im Bereich eBooks (Formate, Geräte, Anbieter usw.)

– wir bemühen uns darum mit Anbietern zusammen zu arbeiten, um möglichst brauchbare Leihmodelle für die Bibliotheken zu entwicklen.

Entdecken

– Es gibt eine Reihe von Anbietern frei im Internet verfügbarer eBooks wie etwa Projekt Gutenberg, Open Library, HathiTrust Digital Library

– entdecke unglue.it ein spannendes Projekt (in einem ZEIT-Artikel erklärt), bei dem (potenzielle) Leser die Rechte an einzelnen Titeln kaufen und dann unter CC-Lizenz frei verfügbar machen

– entdecke die eBooks, die deine lokale Öffentliche Bibliothek, die Nationalbibliothek oder eine andere Bibliothek in deiner Umgebung anbietet. Ist es für deine Nutzer leicht, all diese Angebote zu finden und die eBooks zu nutzen?

– eine große Anzahl von Dateiformaten werden für eBooks genutzt: Kindle (AZW), PDF, txt, doc, Mobi, HTML, Epub, BBeB Book und weitere. Welche Formate kann dein Gerät wiedergeben?

– was ist Digital Rights Management (DRM)? Was bedeutet es für Bibliotheken?

Erweitert

– Es gibt eine erkleckliche Anzahl von Möglichkeiten, wie unsere Nutzer an die eBooks im Bestand der Bibliothek gelangen können: Links vom Katalog zum Titel, über die Webseite der Bibliothek, über Apps von Anbietern (z.B. Onleihe App) oder über eine spezielle App der Bibliothek (z.B. Bibliotheks App der Leuphana Universität Lüneburg)

– erkundige dich über alternative Projekte zu eBooks und unterstütze diese gegebenenfalls. Hilf z.B. dabei, ein Buch ‚freizukaufen‘ bei unglue.it

– setze dich mit dem Thema Open Access auseinander

– spiele mit den verschiedenen Formaten herum, indem du Apps wie Calibre (Android und iOS), Readmill (Android und iOS) oder Stanza (für iPhone und iPad) bzw. Aldiko (für Android) ausprobierst

– ganz neu am Start ist das Projekt sobooks, das versucht, den elektronischen Buchmarkt irgendwie ins Netzzeitalter zu hieven. Sascha Lobo erklärt auf der Frankfurter Buchmesse 2013, worum es bei sobooks genau gehen wird:

Gedankensplitter

– Wie gut kennst du deine Nutzer und das Umfeld aus denen sie kommen? Welche Geräte und Datenformate werden am meisten genutzt von den Leuten im Umfeld der Bibliothek? Variiert die Präferenz für Geräte und Formate z.B. über Altersgrenzen?

– wie willst du die Mitarbeiter der Bibliothek auf dem Laufenden halten über neueste Entwicklungen bei eReadern und Apps?

– kannst du auch eBooks in anderen Sprachen als Deutsch für deine Nutzer anbieten?

– wie weist du auf das eBook-Angebot in der Bibliothek hin und wie sieht deine Werbung dafür aus?

– werden eBooks irgendwann gedruckte Bücher vollständig ersetzen? Diskutiert ihr diese oder ähnliche Fragen in eurer Bibliothek und/oder mit den Nutzern?

Dieser Beitrag ist ein Remix von 23mobilethings und anz23mobilthings – Thing 16

Woche 15: Adobe ID

Was ist die Adobe Digital Edition und wofür brauche ich eine Adobe ID?

eBooks aus der Bibliothek auzuleihen ist leider nicht so einfach, wie es sein sollte 😦
Vor dem Lesevergnügen steht zunächst die Auseinandersetzung mit der Adobe Digital Edition.

Adobe Digital Edition ist eine freie Software mit der es möglich wird, eBooks im Format ePub oder PDF zwischen den verwendeten Geräten (z.B. zwischen dem Computer und dem Smartphone) auszutauschen. Eine Liste der Geräte, die unterstützt werden, findet sich hier.

Möchtest du eBooks aus der Bibliothek ausleihen, wirst du häufig den Bluefire Reader verwenden. Dieser arbeitet mit der Adobe Digital Edition. Um Zugang zu diesem Programm zu erhalten, brauchst du zur Authentifizierung eine Adobe ID, die sich zusammensetzt aus deiner eMail-Adresse und einem persönlichen Passwort. Damit kannst du dann auf deinen persönlichen Adobe Account zugreifen. Die Adobe ID kann dann auch für andere Produkte von Adobe, wie z.B. Photoshop, genutzt werden. Adobe bietet eine umfassende FAQ-Seite zur Adobe ID auch auf deutsch.

Entdecken

– Wo kann ich die Adobe Digital Edition bekommen?

– Wie kann ich ich mich registrieren? Falls du bereits mit anderer Software von Adobe arbeitest, hast du womöglich bereits eine Adobe ID

– Wo kann ich die Bluefire App für mein mobiles Gerät bekommen? (iOS und Android)

– Wie nutze ich den Bluefire Reader? Bei Slideshare findet sich eine Präsentation (engl.), die es recht einfach erklärt

Erweitert

Projekt Gutenberg (freie eBooks) bietet eine Option, ePUB herunterzuladen

– Im MobileReadWiki findet ihr eine Liste mit Anbietern von freien eBooks

Gedankensplitter

– Bietet deine Bibliothek Informationen dazu an, wie die Nutzer eBooks und eBook-Apps herunterladen können? Bei der Onleihe findet sich eine sehr übersichtliche Anleitung dazu

– Wie sieht es mit unterschiedlichen Anleitungen für die verschiedenen Geräte aus? Übersichten der aktuell kompatiblen Geräte (Smartphones, Tablets, eReader und MP3-Player) stehen hierfür als PDF bei der Onleihe zur Verfügung

– Die Adobe Digital Edition erlaubt es, eBooks zwischen verschiedenen Geräten hin und her zu transferieren. Lesen die Nutzer deiner Bibliothek auf unterschiedlichen Geräten und benötigen daher auch Informationen darüber, wie man eBooks auf mehrere Geräte laden kann?

– Adobe Digital Edition ist kompatibel mit Software (z.B. JAWS) zum Lesen am Bildschirm für Blinde und Sehbehinderte. Wirbt deine Bibliothek bei Blinden und Sehbehinderten mit den Möglichkeiten, die diesen mit eBooks, eAudio usw. zur Verfügung stehen könnten?

– Welche Erfahrungen machen eure Nutzer beim ‚Entleihen‘ von eBooks in der Bibliothek, verglichen mit der konventionellen Ausleihe? Wie ist die Resonanz und die Zufriedenhait mit dem Angebot?

Dieser Beitrag ist ein Remix von 23mobilethings und anz23mobilethings – Thing 15

Woche 14: Bloggen/Themen zusammenführen

Bibliotheken und Museen bzw. die Menschen, die in ihnen arbeiten, sammeln und bewahren Dinge. Unter Verwendung digitaler Technologien ist das Potential einzelner Personen, ihre Sammlungen zusammenzuführen und zugänglich zu machen, enorm.

In dieser Woche geht es um die Nutzung von Tools wie Pinterest oder Tumblr (beide als App für Android und iOS verfügbar), mit denen Inhalte zu einem Thema zusammengeführt werden können. Dabei werden zwei Aspekte betrachtet

1. wie Institutionen und die Öffentlichkeit verschiedene Webseiten und Tools nutzen können, um Inhalte zu bestimmten Themen zusammen zu führen

2. wie Bibliotheksmitarbeiter diese Tools für Linksammlungen und andere relevante Inhalte aus ihrer Arbeit, oder zur professionellen Weiterentwicklung einsetzen können.

Entdecken

Pnterest erlaubt es Nutzern, virtuelle Pinnwände zu kreieren. An diese können dann Bilder und Videos zu den eigenen Themen oder Interessen ‚angepinnt‘ werden.

– Melanie Kleist von der Zukunftswerkstatt hat schon einmal Pinterest als Tool der Woche vorgestellt.

Pinterest for Libraries (engl.) listet eine Reihe von Möglichkeiten auf, für die Pinterest von Bibliotheken genutzt werden könnte.

– Bibliotheken nutzen Pinterest für verschiedene Zwecke. Hier ein paar Beispiele:

– 23 Mobile Things, die ‚Mutter‘ dieses Selbstlernkurses, nutzt Pinterest für den Kurs-Support.

Tumblr, eine Microblogging Plattform, erlaubt es Nutzern ihre eigenen Inhalte zu posten oder aber auch die Inhalte anderer Nutzer zu ‚rebloggen‘. Posts bei Tumblr können, wie auch bei Twitter oder Facebook, mit Hashtags versehen werden (z.B. #libraries). Einen Einstieg in das Thema bietet der Artikel zu Tumblr und Bibliotheken von Dörte Böhner Steffi Hotze auf bibliothekarisch.de

– Bibliotheken nutzen Tumblr auf unterschiedliche Weise – Beispiele:

    – Die New York Public LIbrary nutzt Tumblr, um ihr Programm LIVE from the NYPL zu promoten und Informationen darüber zu veröffentlichen.

    Boroondara Library (Victoria, Australia) nutzt Tumblr, um Links zu Ressourcen der Bibliothek, News und Events, wichtige Neuigkeiten und Angebote zu teilen.

– Wie können Bibliotheksmitarbeiter Tumblr für ihre professionelle Entwicklung nutzen?

Erweitert

– Die New York Public Library nutzt Tumblr, um Besonderheiten aus ihrem Bestand hervorzuheben, um an Tumblr-weiten Konversationen zu Themen wie Mustache Monday oder Caturday teilzunehmen und, um Neuigkeiten, Änderungen und Services dem Nutzer auf diesem Wege mitzuteilen.

– Es gibt einige andere Werkzeuge, die ihr für zum Kuratieren textbasierter Inhalte, wie z.B. Blog-Beiträge, Tweets u.ä., versuchen könntet: z.B. Paper.li oder Storify

– Suchst du nach einem Tool, das die Verwaltung von Bookmarks unterstützt, dann könnte Symbaloo (verfügbar für Android und iOS) oder Livebinders (Android und iOS) das Richtige sein.

Gedankensplitter

– Hast du mal geschaut, ob nicht vielleicht schon jemand etwas von den Inhalten/Themen deiner Bibliothek bei seinem Pinterest gepostet hat?

– Könnte deine Bibliothek Pinterest dafür einsetzen, die Nutzer über neue Entwicklungen und Services der Bibliothek zu informieren? Z.B. bei Um- oder Ausbau der Bibliothek oder einzelner Abteilungen.

– Würdest du dein mobiles Gerät dafür nutzen, Fotos der Bibliotheksräume, Aushänge und Veranstaltungen bei Pinterest oder Tumblr zu posten?

– Könntest du dir vorstellen ein Gruppenboard bei Pinterest einzurichten und Bibliotheksnutzer (oder Kollegen) einzuladen, dort Buchbesprechungen zu posten?

Dieser Beitrag ist ein Remix von 23mobilethings und anz23mobilethings – Thing 14

Woche 13: Online Identität

Als Information Professionals müssen wir die Risiken der Online-Umgebung kennen, verstehen und wissen, wie unsere eigenen Online-Identitäten (berufliche und persönliche) zu verwalten sind. Außerdem müssen wir dazu in der Lage sein, unsere Nutzer und Communities dahingehend zu beraten, wie sie ihre eigene Privatsphäre – so gut es eben geht – online schützen können.
Unser Fokus liegt auf mobilen Technologien und auf den besonderen Problemen, die sich mit Tablets, Smartphones und Apps ergeben können.

Lädt man sich eine App auf das mobile Gerät, so ist der Zugang dazu normalerweise kontinuierlich gegeben, es sei denn, man meldet sich nach der Verwendung jedes Mal wieder ab. Bei einer Vielzahl von Apps ist es mittlerweile üblich, sich mit bereits bestehenden Identitäten (z.B. Facebook, Google+ oder Twitter-Account) anzumelden.

Nimm‘ dir eine Minute, um zu überprüfen, ob dein Gerät durch ein Passwort geschützt ist für den Fall, dass jemand anderes versucht es zu benutzen. Wer Zugriff auf ein ungesichertes Gerät hat, der hat im Prinzip auch den freien Zugriff auf alle Anwendungen und auf deine Daten.(Siehe Facebook Einstellungen,
Google+
Privatsphäre-Einstellungen (Video), Twitter Profil-Einstellungen und Informationen zum Widerruf bei Zugriff auf Twitter von Drittapplikationen.

Entdecken

Wer bist du online?

– Online Identitäten sind sehr häufig anonyme Pseudonyme und das auch noch an mehreren Stellen im Netz. Sie sind sozial validiert (durch Freunde, Bekannte und Follower) oder auch offiziell bestätigt (bei Verified Accounts).
Eine anschauliche Übersicht von unterschiedlichen Identitätsformen bietet der Artikel ‚The Identity Spectrum‚ (engl.).

– Mit einem Pseudonym oder einer anonymen Online-Identität könnten die Nutzungsbedingungen von einigen Social-Media-Kanäle (z.B. NamensrIchtlinien für Google+ Profile) verletzt werden.

– LinkedIn ist eine populäre App für professionelle Kontakte. (Android und iOS)

– Wenn du eine Seite für deine Bibliothek oder eine Organisation betreust, könnte zum Verwalten mehrere Seiten die Facebook Seitenmanager App (Android und iOS) hilfreich sein.

– Die Facebook App ist sowohl für Android als auch für iOS verfügbar

Erweitert

Welche Informationen werden von dir und über dich gesammelt, wenn du online bist?

– Viele Apps sammeln Informationen von und über ihre Nutzer. Damit du dich über die Einstellungen informieren und diese ggf. anpassen kannst, sollten immer eine Privacy Policy oder die Nutzungsbedingungen abrufbar sein.

– Welche Informationen gibst du preis, wenn du Informationen im Netz suchst oder Informationen teilst? Zu dem Thema gibt es gerade auch aus aktuellem Anlass eine Vielzahl von Informationen im Internet.

– Schutz der Privatsphäre – im Blog LibrarianShipwreck werden alternative Tools zu den gängigsten Anbietern aufgelistet (engl.).

Gedankensplitter

– Hältst du deine perönlichen und professionellen (beruflichen) Identitäten im Netz komplett getrennt?

– Verwaltest du bewusst deine persönliches Profil und deine berufliche Identität getrennt?

– Wenn ein potenzieller Arbeitgeber dich bitten würde, deine Fähigkeiten und Erfahrungen im Umgang mit Social Media zu demonstrieren, könntest du eine professionelle Online-Präsenz vorweisen?

– Führst du deine Online Identitäten oder die verschiedenen Identitäten deiner Bibliothek/Organisation über ein Blog, eine Webseite oder ein Aggregationstool wie bspw. RebelMouse, Vizify zusammen?

– Können die Nutzer deiner Bibliothek sich auf eurer Webseite oder euren Apps anmelden, indem sie ihre vorhandenen Online Identitäten nutzen? (Wie z.B. beim Facebook- oder Twitter Login bei LibraryThing for Libraries, um dort Bewertungen abzugeben).

Dieser Beitrag ist ein Remix von 23mobilethings und anz23mobilethings – Thing 13

Woche 12: Freizeit und Vergnügen (Games)

Bibliotheken sehen ihre Aufgabe schon immer darin, den Bedarf der Nutzer nach Information, Unterhaltung und Bildung zu decken. In einer mobilen Internetwelt verwenden Bibliotheksnutzer selbstverständlich ihre Geräte auch für all diese ZWecke.

Die gerade veröffentlichte ARD/ZDF-Online Studie zeigt deutlich, dass sowohl die Internetnutzung überhaupt, als aber vor allem auch die mobile Internetnutzung rasant zunimmt. Hauptsächliche Beschäftigungen sind dabei Kommunikation, die Suche nach Informationen und das Spielen von Online Games.

Das Thema Bibliotheken und Gamification ist noch relativ neu in Deutschland. Einen Einstieg in das Thema und einen ersten Überblick verschafft die Facebookseite games4culture, auf der sich Bibliothekare und andere am Thema Interessierte austauschen.

In dieser Woche sollen einige der Freizeitaspekte von mobilen Anwendungen und das Potenzial für Gamification und Spielen für Bibliotheksservices erkundet werden.

Entdecken

– Viele Menschen nutzen ihre mobilen Geräte, um damit Onlinegames zu spielen. Zum Beispiel ist Angry Birds mit seinen zahlreichen ‚Special-Editions‘ eine ganze Weile lang ein absoluter Renner gewesen, und bis März 2013 auch das Spiel, mit den meisten Downloads überhaupt.

– Eine ganz ‚zauberhafte‘ Werbung für ein Angry Birds-Update vom Magier Simon Pierro 🙂

– Im Frühjahr 2013 eroberte Dots die Welt der Onlinegamer.

– Klassische Spiele wie Tetris haben weiterhin ihren Platz in der Gamingwelt.

– Gamification (die Verwendung von spieltypischem Denken und spieltypischen Mechanismen außerhalb reiner Spiele, mit dem Ziel, Nutzer zu engagieren und Probleme zu lösen) und Bibliotheken, z.B. das in Großbritannien entwickelte librarygame.

Erweitert

Mobile Geräte haben eine Reihe von Nutzen im Hinblick Freizeit und Lifestyle. Hier ein paar Beispiele:

Kochen Tycoon, eine App (nur Android), bei der virtuell die eigenen Kochfähigkeiten ausprobiert werden können.

Happy Measure (nur Android), ein kostenloser Einrichtungsplaner mit Augmented Reality und 3D

– Garten und Landschaftsgestaltung als Spiel ‚Innerer Garten‘ (nur Android) mit der Möglichkeit, Inhalte in Sozialen Netzwerken mit anderen zu teilen. Oder Gartendoktor (Android und iOS), eine App, die bei der Diagnose von Schädlingen und Krankheiten in Haus und Garten hilft

– Sportevents oder das eigene Favoritenteam verfolgen, z.B. mit der offiziellen App der Tour de France (Android und iOS) oder auch für Fußballfans die App 11 Freunde (Android und iOS)

– Interaktive Gamification Workshops bei Next Library, wie zuletzt im Juni 2013.

Gedankensplitter

– Kinder und Mobile Games – was ist angesagt? Wie kannst du dich darüber informieren? Könntest du ein paar der Spiele in das Programm für Kinder in deiner Bibliothek integrieren?

– Wenn du ein Spiel für mobile Geräte entwickeln wolltest, wie sähe das aus? Einige Apps könnten ganz gut für Gamification-Aspekte in der Bibliothek verwendet werden, wie bspw. Geocaching Apps.

– Die Nationalparks New South Wales in Australien haben eine iPad App als Teil ihres Programms für Kinder entwickelt. Könnte deine Bibliothek vielleicht auch eine App entwickeln?

– Für den im Januar 2013 eröffneten Themenraum der ZLB in der Amerika-Gedenkbibliothek in Berlin wurde eigens eine App entwickelt

– Könnten Games im Veranstaltungsprogramm deiner Bibliothek eine Rolle spielen? Z.B. im Hinblick auf Game Design mit Gamesalad (Android und iOS)

Dieser Beitrag ist ein Remix von 23mobilethings und anz23mobilethings – Thing 12