Woche 21: Spracheingabe- und Aufzeichnung

Sprichst du auch inzwischen mit deinen Geräten? 🙂 Möglicherweise arbeiten die Nutzer deiner Bibliothek längst mit Text-zu-Sprache oder Sprache-zu-Text Apps, um Notizen aufzuzeichnen, nach Informationen zu recherchieren oder nutzen sie als unterstützende Technologien.

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, um Inhalte für Bibliotheksbestände- oder Services und Ausstellungen mittels Sprachaufzeichnung zu erzeugen. Denkbar wären z.B. Inhalte zu lokaler Geschichte, zu aktuellem lokalen Geschehen oder auch im Rahmen von Leseförderangeboten.

Entdecken

– Schaue nach, welche App dein Gerät für Sprachaufzeichnungen möglicherweise bereits installiert hat

– Ein Vergleich von Google Voice Search (Android) und Siri (iOS) bei Macerkopf.

– Dragon Dictation (Android und iOS) ist eine kleine App. Probiere sie aus. Wie gut kann sie deinen gesprochenen Text wiedergeben?

– AudioBoo (Android und iOS)ist ein Social Network und eignet sich dafür Audiodateien zu teilen, aber vor allem auch dafür, Audiodateien aufzuzeichnen und zu verbreiten.

– Auch Google Chrome erlaubt eine Suche per Spracheingabe. In der Zukunft antwortet dein Browser ja dann vielleicht auch 🙂

– Abhängig davon welches mobile Gerät du präferierst, liest und suchst du vielleicht mit Siri, Google Now oder mit S-Voice von Samsung

Erweitert

– SoundCloud ist eine Plattform zum Veröffentlichen und Verbreiten von Sound- oder Textaufnahmen und ist für Android und iOS verfügbar. Die TU München bspw. veröffentlichte dort eine Audiodatei zu Bib Check.

– Podcasting Apps wie AudioBoo (Einführung) könnten eine Alternative dazu sein. Einige professionelle Podcast Apps sind sowohl für Android als auch für iOS verfügbar.
Eine Übersicht (engl.) bietet der Artikel ‚10 beste Podcast Apps‚ bei Tom’s Guide von 2013

Gedankensplitter

– Könntest du eine Text-zu-Sprache Software einsetzen, die übersetzt, um mit Nutzern ohne Deutschkenntnisse kommunizieren zu können?

– Gibt es an den PCs in deiner Bibliothek Software, Kopfhörer und Mikrofone die es Nutzern erlauben, Text-zu-Sprache oder Sprache-zu-Text bei der Recherche o.ä. zu nutzen? Könntest du dir eine Alternative dazu vorstellen?

– Vielleicht wäre eine Bibliotheks App denkbar die es erlaubt, per Spracheingabe mit einem Bibliothekar zu kommunizieren, statt – wie bislang – nur mittels Texteingabe

– Solltet ihr daran denken, eine App für die Bibliothek zu entwickeln, könnte diese auch Voice Recognition ermöglichen?

– Nutzen Lehrer in deiner Umgebung Sprache-zu-Text Apps im Unterricht? Google bietet mit Kaizena eine App an, die das Einbetten von Sprachnachrichten in ein (Google Docs-) Textdokument ermöglicht. Die App ließe sich also z.B. dazu nutzen, ein Audio Feedback zu geben

– Möchten einige deiner Nutzer vielleicht ‚lesen‘ durch hören? Können sie bei den eBooks in deinen Beständen
eine Text-zu-Sprache Ooption wählen? Audible erlaubt es Lesern nahtlos zwischen eBook und Audio Book zu wechseln

– Wäre es denkbar, dass deine Bibliothek AudioBoo oder Soundcloud dafür nutzt, um Podcasts oder Aufzeichnungen von
Autorenlesungen zu veröffentlichen? Diese Dateien ließen sich auch über die lokale Webseite zugänglich machen, so dass Nutzer sich nicht bei einem Dienst anmelden müssten, um die Aufzeichnungen hören zu können.

Dieser Beitrag ist ein Remix von 23mobilethings und anz 23 mobile things – Thing 21

Advertisements