Woche 22: eRessourcen und App Anbieter

Einige elektronische Ressourcen sind via Apps zugänglich, andere sind nur über die Webseiten der Anbieter oder über Portalseiten von Bibliotheken erreichbar. An dieser Stelle geht es nun nicht darum Empfehlungen für oder gegen Anbieter oder Produkte auszusprechen. Es geht darum darüber nachzudenken, welche Erfahrungen Bibliotheksnutzer machen (müssen?), wenn sie Apps – aber auch die übrigen eRessourcen – nutzen, um auf bestimmte Inhalte Zugriff haben zu können. Während dieses Kurses habt ihr selbst festellen können, wie unterschiedlich die Erfahrungen bei den vielen verschiedenen Anwendungen und Anbietern sind, abhängig vom Gerät, der Internetverbindung oder der Kompabiblität der Apps. Alle diese Faktoren spielen eine Rolle bei der user experience.

Entdecken

– Katrin Siebler hat in ihrem Blog eine Liste mit Apps von vorwiegend deutschen Bibliotheken zusammengestellt

– Die Universität von Twente bietet eine Liste mit internationalen Bibliotheks-Apps auf ihren Seiten an

– Apps die Zugriff auf Zeitschriften ermöglichen, eröffnen deinen Nutzern vielleicht neue Wege der Informationsrecherche. Bspw. bietet sich hierfür die EZB-App an, die allerdings nur für Android verfügbar ist

– Bei Zinio (Android und iOS) handelt es sich um eine Anwendung, über die man nach der Installation der App sofort Zugang zu Tausenden von Titeln aus aller Welt hat (leider nur wenige deutschsprachige)

– Eine kleine Übersicht über Funktionen und Nutzen einzelner Zeitungs- und Zeitschriften-Apps für Android bietet der Beitrag von Michael Schnitzler

Erweitert

– In diesen Tagen schaffte es die Meldung von der Eröffnung der ersten bücherlosen Bibbliothek in Texas bis in die Hauptnachrichten. Die Bexar BiblioTech Library bietet Zugang zu elektronischen Büchern, Zeitschriften, Datenbanken und Lernplattformen

– Über die Rubrik eBücherhalle bieten die Bücherhallen Hamburg ihren Nutzern bereits seit einigen Jahren ein stetig wachsendes Angbeot an eMedien (Onleihe, Zeitschrften, Datenbanken, Lernplattformen und Online-Tutorials)

– Interessant ist die Web Opac App über die der Zugriff auf mehr als 200 Bibliothekskataloge (und ggf. das eigene Benutzerkonto) in Deutschland ermöglicht wird (nur Android)

busuu.com ist ein Soziales Netzwerk, bei dem die Nutzer sich gegenseitig dabei helfen, neue Sprachen zu erlernen. Über die Sprachlern-Apps (Android und iOS) erhält man die Möglichkeit, 12 verschiedene Sprachen online erlernen zu können

– Die App der Onleihe (Android und iOS), über die alle in der jeweiligen Onleihe verfügbaren eBooks vorgemerkt und entliehen werden können

Gedankensplitter

– Welche Informationen sammeln die App Anbieter von den Nutzern?

– Welche Nutzungsstatistiken kannst du von den Anbietern erhalten?

– Können Nutzer der Apps einfach zu anderen Bibliotheksressourcen wechseln?

– Wie evaluierst du die Apps, bevor du sich Nutzern empfiehlst? Nach welchen Kriterien beurteilst du die Apps?

– Welche Apps können auch vom Personal genutzt werden?

– Warum gibt es nur für wenige bibliothekarische Dienstleistungen und Services auch mobile Apps?

– In welcher Weise wird die Nutzung von mobilen Apps Auswirkungen auf das Kerngeschäft von Bibliotheken haben? Welchen Einfluss darauf, wie Bibliotheken ihre Nutzer künftig erreichen können?

Dieser Beitrag ist ein Remix von 23 mobile things und anz 23 mobile things – Thing 22

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